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Das Land Südtirol hat sich entschlossen, das seit 2002 eingesetzte System zur Verwaltung aller Verkehrswege auf die Graphenintegrationsplattform GIP umzustellen.

Der Aufbau der GIP Südtirol hat Anfang diesen Jahres begonnen. Dazu müssen nicht nur die Verläufe der in der Natur existierenden Straßen und Wege auf das neue System migriert werden, sondern auch die für diese Verkehrswege existierenden Nutzungsbedingungen, Erlaubnisse, Verordnungen, Kilometrierungspunkte, Adressen und weitere Attribute. Verkehrswege beinhalten vom Wanderweg über die Seilbahn bis hin zum hochrangigen Straßennetz alles, was das Fortkommen ermöglicht. Das Ergebnis ist ein multimodaler, routingfähiger und topologisch konsistenter Verkehrsgraph.

Die GIP wurde ursprünglich als österreichweiter amtlicher Verkehrsgraph konzipiert und entwickelt. Mittlerweile ist sie in allen Bundesländern sowie bei der ASFINAG, der ÖBB Infrastruktur und der ITS Vienna Region im Einsatz. GIP Daten bilden die Grundlage für die Verkehrsauskunft Österreich (VAO) sowie die österreichische Grundkarte basemap.at.

Der Auftrag, den Planalp im Rahmen dieses Projektes in Kooperation mit Prisma Solutions, den Entwicklern der GIP, übernommen hat, ist zweigeteilt:

 

  • Prozessanalyse: es werden alle Systeme identifiziert, die von der Umstellung auf die GIP betroffen sind. Der Umstellungsprozess, der für diese Systeme nötig ist wird analysiert und in einem Analysedokument beschrieben. Wichtige Inhalte sind die Ziele und Grundlagen, Verantwortliche und Rollen sowie die erforderlichen Aktivitäten und deren Ergebnisse.
  • Datenmapping: der gesamte existierende Datenbestand des Landes Südtirol soll in die GIP überführt werden. Dazu muss festgelegt werden, welche bestehenden Attribute in welche der neuen Attribute migriert werden.

Ihr Ansprechpartner

Mag. Klaus Spielmann, MSc.

Klaus_Spielmann

Ingenieurkonsulent für Geographie

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Delegierter in die Bundesfachgruppe für Raumplanung, Landschaftsplanung und Geographie der Bundeskammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten